Österreichische Wissenschaftsrat

Aktuelles / Presse

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2018

Der Österreichische Wissenschaftsrat legt den Bericht über seine Tätigkeiten in den Jahren 2015 bis 2017 vor. Berichtet wird über die in diesem Zeitraum erarbeiteten Stellungnahmen und Empfehlungen, über die Aktivitäten der Arbeitsgruppen, die Publikations- und Vortragstätigkeit, die Anhörungen von Experten und Gutachtern und die Öffentlichkeitsarbeit des Wissenschaftsrates.




Der Forschungsstandort Österreich hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt. Seit Mitte der 1990er-Jahre ist die Forschungsquote, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), stetig gestiegen. Österreich befindet sich nunmehr in der Gruppe der europäischen Länder mit den höchsten Investitionen (nach BIP) in Forschung und Entwicklung (F&E). Zahlreiche exzellente Forschungsstätten in Österreich zählen mittlerweile zur wissenschaftlichen Weltspitze.




Die geplante Erhöhung der EU-Mittel für Wissenschaft und Forschung stärkt den europäischen und österreichischen Forschungsraum im internationalen Wettbewerb langfristig.




Der Österreichische Wissenschaftsrat  widmet sich erneut der Exzellenz in der Wissenschaft. Auf Grundlage ausgewählter Länderbeispiele und der Analyse der Stärken wie Schwächen dieser Programme legt der Wissenschaftsrat hiermit seine Empfehlung für die Aufsetzung eines Exzellenzprogramms für Österreich vor.




Die Analyse des Österreichischen Wissenschaftsrates aus dem Jahr 2009 sowie sein kontinuierliches Monitoring der Vergabe von Fördergeldern in den vergangenen Jahren haben aufgezeigt, dass die österreichische Forschungsförderungslandschaft kleinteilig, von Mehrfachstrukturen geprägt und insgesamt zu wenig strategisch ausgerichtet ist.





 

2017

In seiner Stellungnahme zu den Privatuniversitäten hatte jüngst der Österreichische Wissenschaftsrat auf das gesetzlich verankerte Finanzierungsverbot des Bundes für den Sektor der Privatuniversitäten hingewiesen. Eine „Geldspritze“ ändere nichts an den Rahmenbedingungen der ärztlichen Weiterbildung in Österreich.





Reputation und Anziehungskraft des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts und damit die Zukunft des Landes Österreich hängen von der Qualität, der internationalen Vergleichbarkeit und den Schwerpunktsetzungen in Forschung, Wissenschaft und Bildung ab. Für die neue Bundesregierung wird daher eine wichtige Herausforderung darin bestehen, diese Bereiche mit ihren unmittelbaren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und das gesellschaftspolitische Gefüge des Landes fördernd zu steuern. Als Eckpunkte und Handlungsanleitung für ein Regierungsprogramm in der XXVI. Legislaturperiode empfiehlt der Österreichische Wissenschaftsrat die folgenden Punkte. Die Notwendigkeit gesetzlicher Änderungen, die sich aus den Forderungen ergeben, ist entsprechend zu prüfen.





Zur pointierten Berichterstattung rund um die Tagung konnte das Wissenschaftsmagazin Heureka aus dem Falter Verlag gewonnen werden. Im Rahmen dieser Medienkooperation wurden Fakten und Mythen, gegensätzliche und gemeinsame Vorstellungen von "Differenzierung" für Sie aufbereitet. Heureka 3/2017 liegt nun als Ergebnis vor.





Ein breites und den Lebensrealitäten angepasstes Beihilfensystem trägt wesentlich zur Weiterentwicklung des österreichischen Hochschulraumes bei.





„Differenzierung im Hochschulsystem – Zwischen Bildungsauftrag und Selbstentwurf“ lautete das Thema der ersten gemeinsamen Tagung des deutschen und österreichischen Wissenschaftsrates am 18. und 19. Mai 2017 in Wien. Das Thema wirkt auf den ersten Blick durchaus sperrig; die nähere Betrachtung zeigt, dass es bei dieser Veranstaltung (ganz lebensnah und heiß diskutiert) um Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Universitäten und Fachhochschulen, um die Gestaltung des Studienangebotes nach Hochschultyp, um Anforderungen der Arbeitswelt, der Wissenschaft und der Studierenden an Bildungs- und Ausbildungsformen ging. Vor allem aber um die Suche nach Orientierung: Welche Art von Hochschulen brauchen bzw. wollen wir, um für zukünftige Entwicklungen bestens gerüstet zu sein?