Pressemitteilung des Österreichischen Wissenschaftsrates
Der Österreichische Wissenschaftsrat trat am 16. und 17. April 2004 zu seiner vierten Plenarsitzung zusammen. Dabei hat er grundsätzliche Weichenstellungen für seine zukünftige Arbeit getroffen.
Generalsekretär bestellt
Der Jurist Dr. Stefan Huber wurde als Generalsekretär bestellt. Damit ist die volle Arbeitsfähigkeit der Geschäftsstelle gewährleistet. Sie umfasst bis auf Weiteres ein dreiköpfiges Team.
Strategische Positionierung
Der Österreichische Wissenschaftsrat unterstreicht seine Unabhängigkeit. Seine Stärken als unabhängiges Beratungsorgan liegen vor allem in der interdisziplinären und internationalen Zusammensetzung; er wird auf diese Weise Impulse nach internationalen Standards setzen.
Leitlinien des Arbeitsprogrammes festgelegt
Der Österreichische Wissenschaftsrat einigte sich auf die Leitlinien seines Arbeitsprogrammes. Die Beratungstätigkeit des ÖWR konzentriert sich auf die Unterstützung einer streng qualitätsorientierten Entwicklung der österreichischen Universitäten. Bis zum Sommer wird der Wissenschaftsrat daher erste Empfehlungen zur Definition von Leistungsindikatoren vorlegen. Dabei steht die Erfassung der politischen und faktischen Rahmenbedingungen ebenso im Blickpunkt wie die Erarbeitung von Leitlinien zu umsetzbaren Verfahren der Qualitätserhebung und Qualitätserhaltung in Forschung und Lehre.
Vorziehprofessuren
Der Österreichische Wissenschaftsrat empfiehlt eine dritte Tranche von Vorziehprofessuren. Die Einrichtung der Vorziehprofessuren hat sich als positive Maßnahme erwiesen, die einerseits zu einer Dynamisierung des Forschungs- und Lehrbetriebs an den bedachten Fakultäten sowie andererseits zu Überlegungen für eine nachhaltige Strukturverbesserung und Profilbildung an den Universitäten beiträgt.
Wien, am 19. April 2004
o.Univ.Prof. Dr. Wolfgang Mantl
Vorsitzender
Österreichischer Wissenschaftsrat
Liechtensteinstr. 22a Tel: 01 / 319 50 29 - 0
1090 Wien Fax: 01 / 319 50 29 70
E-Mail:
office@wissenschaftsrat.ac.at
zurück...