Wissenschaftsrat

Wissenschaftsrat begrüßt das Inkrafttreten der Universitätsfinanzierungsverordnung (UniFinV)

03/08/2018

Regelungen zur Universitätsfinanzierung realisieren langjährige Forderungen des Wissenschaftsrates

Im gemeinsamen Ministerratsvortrag “Zukunftsoffensive für Forschung, Tech- nologie und Innovation” der Bundesminister Faßmann, Schramböck und Hofer sieht der Österreichische Wissenschaftsrat einen wichtigen Schritt zur Stär- kung des Forschungslandes Österreich.

Auch weiterhin gilt es, Österreich als führendes Forschungsland in Europa zu positionieren. Dies werde, so Prof. Loprieno, Vorsitzender des Österreichi- schen Wissenschaftsrates, jedoch nur gelingen, wenn der weitere Ausbau einer konkurrenzfähigen Forschungskultur vorangetrieben wird. Die Voraussetzung dafür sei die Etablierung eines Exzellenzprogramms (Ein Exzellenzprogramm für Österreich), wie es im internationalen Rahmen zum Standard gehöre. Neben der Intensivierung einer notwendigen Wettbewerbskultur müsse aber genauso an der Verbesserung der Kooperation zwischen Disziplinen und Institutionen ge- arbeitet werden, wie Prof. Loprieno im Gleichklang mit FWF-Präsident Klement Tockner betont. Letztlich lebe exzellente Forschung von den besten Köpfen und talentiertem Nachwuchs, denen mittels eines entsprechenden Forschungs- umfeldes die notwendigen wissenschaftlichen Freiräume gegeben werden müssten.

Der Wissenschaftsrat erkennt in den fünf Maßnahmen (Erarbeitung einer FTI- Strategie 2030, Exzellenzinitiative, Forschungsfinanzierungsgesetz, Zusam- menlegung der Räte RFTE, ÖWR und ERA-Council Forum und Forschungsförde- rungsdatenbank) nach der Umsetzung der Studienplatzfinanzierung (Presse- aussendung zur UniFinV) weitere wichtige Schritte auf dem Weg zur Stärkung des Forschungsstandortes Österreich. Mit Blick auf die vom RFTE vorgelegte Analyse der FTI-Strategie 2020 mahnt auch der Wissenschaftsrat eine sorg- fältige Ausarbeitung und nachhaltige Umsetzung der neuen Strategie ein, die den Forschungsstandort Österreich vor etwaige Eigeninteressen stellt.

In diesem Sinne hat sich der Wissenschaftsrat auch mehrmals offen gegenüber einer Zusammenlegung der Räte ERA-Council, RFTE und Wissenschaftsrat ge- zeigt. Es gelte die Expertise und Stärken der Räte zusammenzuführen und be- stehende Reibungsverluste zu minimieren. “Ein ‚more of the same‘ darf es nicht werden. Wir werden uns als Wissenschaftsrat in dieser Angelegenheit aktiv engagieren, um die bestmögliche Struktur für ein neues Beratungsgremium mit- gestalten zu können.”, hielt Prof. Loprieno hierzu fest.

Nun gilt es, die Ideen des Ministerratsvortrags als positives Signal aufzugrei- fen, aber auch mit Bedacht auf skeptische Stimmen einzugehen, um letztlich eine wirkliche Zukunftsoffensive für Forschung, Technologie und Innovation im Sinne des Forschungslandes Österreich zu entwickeln.

Uni Wien

In diesem Sinne hat sich der Wissenschaftsrat auch mehrmals offen gegenüber einer Zusammenlegung der Räte ERA-Council, RFTE und Wissenschaftsrat ge- zeigt. Es gelte die Expertise und Stärken der Räte zusammenzuführen und be- stehende Reibungsverluste zu minimieren. “Ein ‚more of the same‘ darf es nicht werden. Wir werden uns als Wissenschaftsrat in dieser Angelegenheit aktiv engagieren, um die bestmögliche Struktur für ein neues Beratungsgremium mit- gestalten zu können.”, hielt Prof. Loprieno hierzu fest.

Nun gilt es, die Ideen des Ministerratsvortrags als positives Signal aufzugrei- fen, aber auch mit Bedacht auf skeptische Stimmen einzugehen, um letztlich eine wirkliche Zukunftsoffensive für Forschung, Technologie und Innovation im Sinne des Forschungslandes Österreich zu entwickeln.

Rückfragehinweis:

Mag. Nikolaus Possanner
Österreichischer Wissenschaftsrat
Liechtensteinstraße 22a, 1090 Wien
nikolaus.possanner@wissenschaftsrat.ac.at
www.wissenschaftsrat.ac.at

Tel: 01/319 49 99 - 20

Wien, am 23. August 2018

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